Berlin nicht allein der Politik überlassen
VBKI-Vorsitzende schärfen die politische Rolle des VBKI
Text Jonas Koch | Juniorreferent Kommunikation und Marketing
Am Morgen nach der Berlin-Wahl kamen die Vorsitzenden unserer Expertenkreise, Ausschüsse, Foren, Kompetenzkreise zum Austausch mit unserem Präsidenten Prof. Harald Christ in der Fasanenstraße zusammen. Nach einem persönlichen Kennenlernen ging es schnell um die Frage, die uns in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen wird: Welche Rolle wollen und müssen wir als VBKI in Berlin einnehmen?
Unser Anspruch ist klar: Wir wollen politischer werden, ohne parteipolitisch zu werden. Wir wollen Berlin nicht allein der Politik überlassen, sondern uns als unabhängige und, wo nötig, kritisch, konstruktive Stimme der Berliner Wirtschaft und Stadtgesellschaft noch stärker in die Debatten um die Zukunft unserer Stadt einbringen. Dabei gilt es, klare Positionen zu vertreten und zugleich offen für den Dialog zu bleiben.
Eine Schlüsselrolle kommt dabei unseren Expertenkreisen zu. Hier findet ein wesentlicher Teil unserer inhaltlichen und politischen Arbeit statt. Unterschiedliche Perspektiven kommen zusammen, Positionen werden entwickelt und konkrete Impulse für Berlin entstehen. Gerade in Zeiten großer Veränderungen wollen wir diese Stärke noch stärker nutzen.
Diskutiert wurde auch darüber, wie wir wirtschaftliche Zusammenhänge sichtbarer und verständlicher machen und insbesondere jüngere Menschen stärker für wirtschaftspolitische Fragen erreichen können. Denn eine starke Wirtschaft ist kein Selbstzweck. Sie schafft die Grundlage dafür, dass Berlin investieren, gestalten und sich weiterentwickeln kann.
Unser Dank gilt allen Vorsitzenden für ihr großes Engagement, ihre Ideen und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Der Austausch hat gezeigt: Es gibt viel zu tun und ebenso viel Potenzial, gemeinsam etwas für Berlin zu bewegen.
Wer Interesse an einer Mitarbeit in unseren Expertenkreisen hat, kann sich gerne direkt an annette.kusche@vbki.de wenden.
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