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12.05.26

Strom für die Hauptstadt

Strom für die Hauptstadt

Wie auf den Dächern der Messe Berlin die Energie von morgen entsteht

Text Jonas Koch | Juniorreferent für Kommunikation und Marketing

Gemeinsam mit dem VBKI Ausschuss Finanzen und Nachhaltigkeit waren wir am 11. Mai zu Gast auf dem Gelände der Messe Berlin und besichtigten eine der größten Dach-Photovoltaikanlagen Deutschlands. Trotz regnerischen und stürmischen Wetters zeigte die Anlage eindrucksvoll ihre Leistungsfähigkeit.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Vertreterinnen und Vertretern der Messe Berlin und der Berliner Stadtwerke. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung die Zusammenarbeit der beiden landeseigenen Unternehmen für die Energiewende in Berlin hat. Die Messe Berlin bezeichnete sich dabei als „größter Gastgeber der Stadt“ und betonte die Verantwortung öffentlicher Unternehmen, Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten.

Die Anlage umfasst rund 18.000 Solarmodule auf etwa 50.000 Quadratmetern Dachfläche und erzeugt jährlich mehr als sieben Gigawattstunden Strom. Rund 80 Prozent davon nutzt die Messe Berlin direkt selbst, der übrige Strom wird ins Netz eingespeist. Im Austausch mit den Berliner Stadtwerken standen insbesondere Fragen der Versorgungssicherheit, Preisstabilität und regionalen Wertschöpfung im Mittelpunkt. Ziel sei es, Strom „aus Berlin für Berlin“ zu erzeugen und damit langfristig zur klimaneutralen Entwicklung der Hauptstadt beizutragen. Zugleich wurde hervorgehoben, dass die wirtschaftliche Wertschöpfung in der Region verbleibt und damit auch die Resilienz Berlins gestärkt wird.

Besonders spannend war der Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Energieerzeugung: Gerade im Mai werden regelmäßig Rekorde bei der Solarstromproduktion erreicht – bedingt durch die hochstehende Sonne bei gleichzeitig noch vergleichsweise kühlen Temperaturen. Zugleich wurde hervorgehoben, welches Potenzial die zahlreichen Dachflächen öffentlicher Gebäude in Berlin künftig noch bieten könnten. Mit Blick auf zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten wurde berichtet, dass in den nächsten Jahren über zusätzliche Photovoltaikanlagen auf weiteren Messehallen sowie über Energiespeicher nachgedacht wird.

Ein besonderer Dank gilt den Vertreterinnen und Vertretern der Messe Berlin sowie der Berliner Stadtwerke, die die Begehung und den fachlichen Austausch ermöglicht haben. Stellvertretend danken wir Dirk Hoffmann, Jan Herzberg und Dario Richling sowie Henrike Spillner von der Messe Berlin sowie Chris Werner und Tino Hain von den Berliner Stadtwerken für die spannenden Einblicke und die offene Diskussion zu den Herausforderungen und Chancen der Energieversorgung in Berlin.

Die Begehung hat gezeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit landeseigener Unternehmen liegt und wie nachhaltige Infrastrukturprojekte zur wirtschaftlichen Entwicklung und Resilienz Berlins beitragen können.

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