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17.09.26

VBKI-Wahlumfrage: CDU klar vorn

VBKI-Wahlumfrage: CDU klar vorn

Berliner Wirtschaft fordert mehr Tempo bei Wohnen, Bürokratie und Verwaltung

Text Jonas Koch | Juniorreferent Kommunikation und Marketing

Wenige Tage vor der Berlin-Wahl haben wir gefragt: Was erwartet die Berliner Wirtschaft von der Politik nach der Wahl? 340 Personen haben sich an unserer Umfrage beteiligt. Das Ergebnis: Der Wunsch nach mehr Tempo, Reformen und konkreter Umsetzung ist groß.

Bei der Sonntagsfrage liegt die CDU mit 51,5 Prozent deutlich vorn. Es folgen die FDP mit 13,2 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen mit 9,4 Prozent, die AfD mit 8,2 Prozent und die SPD mit 6,8 Prozent. Die Befragung ist nicht repräsentativ und keine Wahlprognose, sondern ein aktuelles Stimmungsbild.

Bei den politischen Prioritäten steht der Wohnungsbau an erster Stelle: 46,8 Prozent zählen den Neubau von Wohnungen zu den drei wichtigsten Aufgaben. Es folgen Bürokratieabbau mit 36,5 Prozent, innere Sicherheit mit 35,6 Prozent, Bildung mit 29,7 Prozent und die Modernisierung der Verwaltung mit 27,6 Prozent.

Auch beim Regierungsstil ist die Erwartung klar: Mehr als 70 Prozent nennen Umsetzungsgeschwindigkeit, Reformbereitschaft oder Entscheidungsfähigkeit als wichtigste Eigenschaft der nächsten Landesregierung.

„Unser Stimmungsbild sendet eine sehr klare Botschaft: Die Berliner Wirtschaft erwartet von der nächsten Landesregierung vor allem, dass sie ins Handeln kommt. Wohnungsbau beschleunigen, Bürokratie abbauen, Verwaltung modernisieren und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen schaffen – die Themen liegen auf dem Tisch. Entscheidend wird sein, diese Erkenntnisse auch in die Umsetzung zu bringen. Dass fast zwei Drittel der Befragten wirtschaftsrelevante Themen im Wahlkampf bislang nicht ausreichend berücksichtigt sehen, sollte alle Parteien aufhorchen lassen.“

Prof. Harald Christ, VBKI-Präsident 

65 Prozent der Befragten sehen wirtschaftsrelevante Themen im Wahlkampf bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Auch beim Thema Vergesellschaftung ist das Bild deutlich: 86,8 Prozent sprechen sich dagegen aus, dass die nächste Landesregierung die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände weiterverfolgt.

Zurückhaltend fällt zudem der Blick auf die Zukunftsfähigkeit der Hauptstadtregion aus: 28,8 Prozent haben großes oder sehr großes Vertrauen, 35,6 Prozent geringes oder sehr geringes. Für uns ist das ein klarer Auftrag, nach der Wahl schnell neue Impulse für Investitionen, Wachstum und die Weiterentwicklung Berlins zu setzen.

Zur Umfrage:
An der anonymisierten Online-Umfrage vom 27. August bis 7. September 2026 nahmen 340 Personen teil. Die Erhebung ist nicht repräsentativ und dient als aktuelles Stimmungsbild der Berliner Wirtschaft.

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